238 – Ernährungsformen Übersicht

Ernährungsformen stehen als Oberbegriff für verschiedene Ernährungskonzepte, die von der im westlichen Kulturkreis heute üblichen Mischkost mehr oder weniger stark abweichen und als Dauerkost gedacht sind.

Bei den meisten dieser Konzepte wird der Fleischkonsum eingeschränkt oder ganz ausgeschlossen. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Alternative_Ern%C3%A4hrung)

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Die Allesfresser – Omnivore

Mahlzeit. Gegessen wird, was auf dem Teller liegt.

Vegetarier – der Klassiker

Futtert hauptsächlich pflanzliche Lebensmittel und sind auch nicht unbedingt abgeneigt Käse, Eier, Honig usw. zu essen. In der Regel wird nichts gegessen, wofür Tiere sterben müssen.

Tierische Gelatine ist Tabu

Flexitarier – wie geil ist die Form bitteschön?

Die leben im Fegefeuer zwischen töten und nicht töten? Diese Hobbyisten verzehren mal Fleisch und mal nicht. Hä? Ich kenne einige, die kein Fleisch von Rindern, Hühnern, Schweinen, Hasen, Rehe usw. essen, aber dafür Fisch. Bitte, wieso dafür Fisch? Weil die nicht „schreien“ können?

Veganer – die ganz Lieben

Würden Veganer Photosynthese betreiben können, würden sie es tun. Sie ernähren sich hauptsächlich von Pflanzen. Alles, was irgendwie mit Tier zu tun hat, wird abgelehnt. ALLES. Ja, auch Honig.

Pescetarier

Essen kein Fleisch, dafür Fische wie Nemo und die freundliche Krabbe von nebenan. Vorteil ist hier wohl die Nummer mit Omega-3-Fettsäuren, die wir sowieso generell vernachlässigen. In diesem Fall schon einmal etwas richtig gemacht.

Frutarier – dachte erst an den Planeten Melmac

Die Nummer ist schon etwas krasser. Nichts kommt auf den Teller, was bei ihrer Ernte die Pflanzen schädigt. Was ich gefunden habe ich, dass sie zum Beispiel Hülsenfrüchte, Tomaten, Kürbisse und solche Sachen essen. Dinge, die nach der Ernte wieder nachwachsen können. Nett aber naja. Kartoffeln oder Karotten sind hier zum Beispiel raus.

Rohkost – ein Schritt in die richtige Richtung?

Alle Lebensmittel, die sich im Rohzustand befinden, bzw. nicht über 40 Grad erhitzt worden sind. Ziel dieser Ernährung ist, dass mitunter die Nährstoffe wie Vitamine oder Enzyme besser erhalten bleiben.

Paleo

Das passt ja zu meinen letzten Steinzeitgegrunze-Folgen. Diese Ernährung halte ich schon langsam für sinnvoller als den ganzen anderen Rest. Es werden nur Sachen verspeist, die bereits zur „Steinzeit“ gegesenn wurden. Neeee, jetzt lass mal die Kirch im Dorf. Es gibt kein Mammutfleisch zu kaufen.

Industriefutter ist hierbei nicht erlaubt. Das industriell verarbeitete Essen ist in meinen Augen einer der Gründe, warum einige Menschen mit Gewicht und einer „Nichtalkoholischen Fettleber“ zu kämpfen haben.

Paleo vegan

Eine Kombi aus Paleo und vegan. Ist doch klar, oder?

Clean Eating = Paleo?

Irgendwie schon. Hat nur einen cooleren Namen. Auch hier wird darauf Wert gelegt, dass die Ware frisch, unverarbeitete und nicht von der Industrie angefasst wurde.

Slow Food – Iss einfach regional

Die Variante feiere ich. Warum? Hier werden die lokalen Bauern unterstützt und hoffentlich auch die Gastronomie. Es wird nur gegessen, was die Saison und Umgebung, in der Du lebst, auch hergibt. Durch die gesparten langen Transportwege wird das Klima positiv beeinflusst und die Nahrungs-Wegwerfgesellschaft reduziert.

Low Carb – nicht No! Carb

Hier werden die Kohlenhydrate einfach reduziert. Zum Teil auch der drastisch, um mitunter aus dem kleinen Teufelskreis der nichtalkoholischen Fettleber herauszukommen.

Puddingvegetarier – Mehr Hirn bitte!!!!

Ok, kein Fleisch. Macht der Name ja schon klar. Aber ansonsten achten sie wohl kaum auf die Ernährung. Essen nämlich eher industriell verarbeitete Lebensmittel. Vitamine und Obst sind böse. Die Mangelerscheinungen sind vorprogrammiert. Wohl bekommt’s.

Mein persönliches FAZIT

Nur, weil es uns so unglaublich gut geht und wir nicht wirklich den Hunger leiden müssen, was andere Menschen in der Welt haben, können wir uns solche Foodperversionen leisten. Jeder soll in meinen Augen essen wie er will, solange er mir die Ohren nicht voll jammert oder mich überzeugen will, dass Steine lutschen der neue Mineralernährungstrend 2023 sein wird. Ich persönlich vertrete die Meinung, dass wir alles in Maßen, nichts in Massen essen sollten und einfach mehr auf unsere regionale lokale Kost schauen sollten.


Show Notes

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Passende Podcastfolgen / Themen

237 – Carnivore Connection – lieber ein Mammut im Kühlschrank

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